Infos zum eigentlichen Thema:
Reifendichtmittel - was man wissen muss
Reparatur mit Reifenpannenset:
- Undichte Stelle suchen.
- Hat ein Gegenstand den Reifen beschädigt, bleibt er meist im Reifen und wird nicht herausgezogen. Ausnahme: Der Pannenset-Hersteller sieht es vor.
- Auto so bewegen, dass das Reifenventil unten ist.
- Ventilkappe abnehmen und Ventileinsatz mit beiliegendem Spezialwerkzeug ausschrauben.
- Reifenreparaturset mit Kompressor, Dichtmittelflasche und Schlauch zum Befüllen nach Vorgabe vorbereiten.
- Kompressor an Bordsteckdose anschließen, Motor starten.
- Dichtmittel in Reifen einfüllen.
- Bei laufendem Motor mit Kompressor den geforderten Fülldruck herstellen. Meist steigt er zunächst stark an, um später auf den echten Reifendruck abzufallen.
- Bei korrektem Reifendruck Kompressor abschalten, Schläuche vom Ventil abnehmen.
- Stromversorgung für Kompressor aus Steckdose abziehen.
- Reifenpannenset wieder verstauen.
- Vorsichtig, aber zügig losfahren.
- Maximale Geschwindigkeit laut Herstellervorgabe (meist 80 km/h).
- Fülldruck im Reifen nach einigen Kilometern kontrollieren.
- Nur bis zur nächsten Werkstatt fahren.
Grundsätzlich gelten die Beschreibungen in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs. Diese Hinweise sind unbedingt zu beachten
Ein Reifendichtmittel funktioniert nur bei einer undichten Stelle in der Lauffläche des Reifens. Diese darf nicht größer als 4 bis 5 Millimeter im Durchmesser sein.
Außerdem gibt es Einschränkungen für sehr niedrige Temperaturen im Winter. Denn bei Minusgraden sind die Mittel der Pannensets sehr zähflüssig und dichten manchmal nicht richtig ab.
Wichtig zu wissen:
Wenn ein Reifen mit einem Reifendichtmittel behandelt wurde, ist eine professionelle Reifenreparatur durch eine qualifizierte Fachwerkstatt nicht mehr erlaubt.