Da melde ich mich auch mal zu Wort:
Als "Petrolhead" und gelernter Kfz-Mechatroniker habe ich mich bewusst für einen Japaner entschieden. Das war, obwohl die Japaner bei mir einen Emotionalen Bonus genießen, eine durch und durch rationale Entscheidung. Den CX30 haben wir Ende 2023 neu gekauft. Dem Kauf sind bestimmt 10-15 Besuche in allen möglichen Autohäusern aller Marken voraus gegangen. Ich wollte objektiv bleiben (allein des Haussegens willen 😉) Fazit:
Die Angebotenen Fahrzeuge sind den Aufgerufen Preis nicht wert. Und das fast bei allen Deutschen Herstellern. Das war ziemlich ernüchternd. Ich bin der erste der wirklich viel Geld ins Auto "investiert", wenn ich dafür einen echten Mehrwert bekomme. IAus rein technischer Sicht sind die Fahrzeuge allerdings wirklich auf das letzte durchkalkuliert auf Gewinnmaximierung.
Beispiel Mercedes:"Der Qualitätsanspruch der Fahrzeuge richtet sich nach dem Statistischen Standardkunden". Also 24 Monate Leasing mit maximal 50.000km
Beispiel BMW: Patentierung von speziellen Werkzeugen und Schrauben um die Wartung unnötig zu verteuern. Einsparungen an teils kritischen Stellen (zb Plastik Ölwanne)
Zu VW wurde denke ich schon genug gesagt.
Der eigentliche Witz daran ist ja das im Speziellen die Deutschen und Japanischen Autos sehr oft aus Teilen der selben Zulieferer bestehen (Denso, Bosch, AC Delco, ATE, ZF um mal die bekanntesten zu nennen). Ein Qualitätsunterschied ist unter diesen Umständen gezielt gewählt worden.
Das sind keine Qualitätsmängel, auch kein Betatest am Kunden. Die Fahrzeuge sollen nicht lange halten, das ist genau so gewollt.
Darüber könnte ich Stundenlang Beispiele liefern. Die Zeiten, als deutsche Autos einen wirklichen Qualitativen Unterschied hatten (dickere Blechstärke, dickere Lackschichten, langlebige Motoren) , sind leider lange vorbei.
Das sind alles bewusste und wirtschaftliche Entscheidungen gewesen.