Beiträge von Honkymeyer

    Meine letzte Reifenpanne hatte ich kurz nach dem Abi, also vor knapp 50 Jahren. Mittlerweile sind die Reifen viel besser und ich bin vernünftiger und achtsamer geworden. Also wozu überhaupt ein Reserverad. Ich habe auch ewig keine Reifenpanne bei anderen beobachten können. Ich nutze auch keinen Reservekanister mehr oder Ersatzleuchtmittel. Und wenn es mich doch erwischen sollte, wird’s schon nicht so schlimm werden!

    Eigentlich zeigt der Bordcomputer einen niedrigeren Wert an. Meist so 0,2 bis 0,3 l weniger, als real beim Tanken nachgerechnet?

    Diesen Eindruck habe ich auch, werde heute allerdings erst zum dritten mal tanken. Eine vernünftige Erklärung lässt sich für dieses Phänomen wohl kaum finden. Für den Hersteller sind niedrigere angezeigte Verbräuche natürlich vorteilhafter; wer rechnet schon nach? Aber tendenziell ist die Anzeige schon korrekt.

    Ganz allgemein kann man zu den teils extrem überteuerten Kosten für „Original“-Ersatzteile sagen, das für jedes Auto einer Marke die Preise beim Autokauf und den Ersatzteilen kaufmännisch einer Mischkalkulation unterliegen. Bei Audi ist das Auto teurer als bei VW oder Skoda, die Ersatzteilpreise, auch Verschleißteile wie Filter, Öl, Flüssigkeiten, verhalten sich daher häufig umgekehrt. Die Arbeitskosten sind ein anderes Thema.

    Die Verschleißteile kommen ja meistens von Automobilzulieferern, die sowohl die Autohersteller wie auch den freien KFZ-Zubehörhandel beliefern. Der Zubehörhandel liefert zumeist auch Alternativprodukte, die garantiert nicht die Erstausrüsterqualität haben und deshalb viel billiger sind.

    Mazda wird die erforderlichen Zündkerzen nicht selbst herstellen, sondern z.B. bei NGK einkaufen. Die kann man im Zubehörhandel für etwa 20% des Mazdapreises einkaufen. Bei Mazda erhalte ich aber die Fahrzeuggarantie, bei Ersatzteilen aus dem Zubehörhandel verliere ich sie komplett. Auch wenn ein Schaden nichts mit den Zündkerzen zu tun hat! Beim Öl oder irgendwelchen Filtern ist es das gleiche. Deswegen erscheint es mir doch sinnvoll, die Verschleißteile erst dann günstig in Erstausrüsterqualität beim Zubehörhandel einzukaufen, wenn keine Garantieleistung durch den Fahrzeughersteller mehr erwartet werden kann und eine freie Werkstatt zu beauftragen.

    Ein neues Auto zu fahren, ist eben teuer und die Nachhaltigkeit macht sich erst bezahlt, wenn man das Fahrzeug sehr lange fährt und gut pflegt.😉

    Da nach den Mazda-Angaben ja ganz besondere Drucksensoren für die Brennräume eingesetzt werden, müsste die Steuerung die Druckspitzen (Klopfen) ja erkennen und den Zündzeitpunkt ( für die Initialzündung wird trotzdem eine Zündkerze verwendet) entsprechend verstellen. Im schlimmsten Fall wirst du weniger Leistung und Drehmoment mit Super Plus haben. 95 Oktan mit 10% Beimischung wird in dieser Hinsicht optimal sein. Für Rotz und Koks werde ich gelegentlich Additive in den Tank schütten.

    Wenn man grundsätzlich wenig fährt oder auch nur aus Freude am Fahren, bleiben die Spritkosten ja nachrangig. Vernünftig und Resourcenschonend kann man ja trotzdem unterwegs sein!

    Ich habe da einmal eine Frage: was spricht gegen den


    PIRELLI

    Cinturato All Season SF2 als Ganzjahresreifen? Die meisten von euch haben ja den Michelin Crossclimate 2. Der Pirelli ist noch leiser.

    Angeblich hat die Automatik auch einen „lernenden“ Anteil. Irgendwo ist im Forum ein Beitrag mit einem Video verlinkt, wie man diesen Anteil resetten kann. Dann müsste man einige Zeit möglichst ohne Tempomat fahren und die Automatik auf seine persönlichen Verhaltensweisen bei der Gaspedalnutzung anlernen. Wenn das funktioniert, müsste dieses Verhalten sich ja auch bei Tempomatnutzung einstellen.


    Mir ist nur nicht klar, wie das Ende des Lernens gesetzt werden soll. Wäre schön, wenn wir über diesen Punkt von Mazda aufgeklärt würden.