Hier muss ich doch widersprechen: das Digitalisierung für alle (Kunden und Lieferanten) Vorteile bringt, ist doch wohl unbestritten! Und die IT-Voraussetzungen sind bei heutigen Unternehmen aus vielerlei Gründen ohnehin schon gegeben. Ludolphs Haufenprinzip ist heute wohl eher selten anzutreffen. Was bleibt, ist der Aufwand für die Datenerfassung und IT-Sicherheit. Und die Datenerfassung ist mit modernen Warenwirtschaftssystemen häufig mit Scanner etc. unterstützt, so daß Mehrfacheingaben der Vergangenheit angehören. Dieser Wasserkopf wird stetig größer und muss mitbezahlt werden. Aber genau hier hilft gut durchdachte IT.
Beiträge von Honkymeyer
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Was waren das doch für Zeiten, als über Garantie und Gewährleistung überhaupt nicht gesprochen wurde!
Man ging mit seinem Auto respektvoll um und erfreute sich der Kulanz der Werkstatt des Vertrauens. Und dabei hielten die Automobile, bis sie dem Rostfraß zum Opfer fielen meist länger als sie heute gegen neue ausgetauscht werden. Damals wechselte man das Öl freiwillig alle 5000 Kilometer, um „ihm“ etwas Gutes zu tun, allerdings meist selbst durchgeführt. Ich meine, Porsche war der erste Hersteller, der längere Ölwechselintervalle vorschrieb; ausgerechnet.
Autofahren war eigentlich immer teuer, nur heutzutage wollen mehr Akteure daran verdienen (Zusätze für Kraftstoff und Öl, Garantieversicherungen, Verkehrs-Rechtsschutz-Versicherungen etc.). „Früher“ war ein Benz einfach langlebiger als ein Fiat und jeder „wusste“ es. Er war aber auch teurer, und man akzeptierte Lieferzeiten von über einem Jahr.
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Eine Öldruck-Kontrollampe wird durch einen Schalter eingeschaltet, sobald ein bestimmter Öldruck unterschritten wird; der Wert wird durch den Hersteller festgelegt. Sinnvollerweise ist die Meßstelle am Ende des Ölkreislaufs.
Auf einem luftgekühltem Motorrad habe ich diese Öldruck-Lampe auf der Autobahn einmal kurz aufleuchten sehen, bevor das Hinterrad blockierte. Dabei hilft sie also nicht!
Die Lampe macht nur Sinn, wenn diese Lampe kurz nach dem Motorstart nicht ausgeht. Dann muss der Motor sofort abgestellt werden und nach der Ursache geforscht werden!
Heutige Fahrzeuge haben häufig eine zusätzliche Messung des Ölstands, was komfortabler ist, als den Ölstand vor Motorstart mit dem Peilstab zu kontrollieren. Ich schätze einmal, das machen heute die Wenigsten.
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Das ist ärgerlich, aber kaum zu vermeiden, wenn man sein Auto nutzt. Ich hatte auch nach kurzer Zeit einen kleinen Lackschaden am Türgriff. Das sah so aus, als wäre eine andere Autotür dagegen gestoßen 😠. Aber statistisch gesehen bist Du mit diesen Schäden wohl durch, vielleicht ein Trost. Ich habe mir auch angewöhnt, bei schmutzigen Straßen und hinter Treckern und LKWs mehr Abstand zu halten. Mehr kann man wohl nicht tun.
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Wenn man auf einer schrägen Fläche aus dem Stand losfahren möchte, legt man den Gang ein (vorwärts oder rückwärts) und hat den Fuß auf der Bremse. Lässt man dann die Bremse los, wird das Fahrzeug in der Position gehalten. Dann sollte man vorsichtig Gas geben und der Automatik etwas Zeit geben, bis das Fahrzeug sich in Bewegung setzt. Wenn er erstmal rollt, kann man das Tempo kontrollieren.
Gibt man zu früh kräftig Gas ( weil man ungeduldig ist und nicht in die falsche Richtung rollen möchte), macht das Fahrzeug wegen zu schneller Einkupplung eine kräftigen Satz. Das war bei meinen Mercedes auch nicht anders, und wird beim Talisman auch so sein.
Eine Automatik ist zwar sehr komfortabel, man muss den ruckfreien Betrieb aber auch irgendwie lernen. Mit ein bißchen Übung geht‘s irgendwann😉.
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Ich bin auch der Ansicht, das ein i-Stop dem Motor eher schadet und der Umwelt sehr bescheiden nützt, wenn überhaupt! Und die Tests der Hersteller haben wohl auch eher das Ziel, ihre Qualitätsansprüche (zielgenaue Erreichung der kalkulierten Laufleistung) zu optimieren. Nichts anderes bedeutet ISO 9000 und folgende.
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Das lässt sich noch ergänzen mit den zur Zeit angesagten Formensprachen neuer Fahrzeuge. Da bilden auch die Japaner keine Ausnahme.
Ich nenne es mal das Duplo-Design vor allem von den meisten E-Fahrzeugen. Kurioserweise bildet gerade Tesla hier die Ausnahme. Den besten CW-Wert erhält man mit einem liegenden Wassertropfen!
Eine klassische Stoßstange verhinderte teure Schäden am lackierten Blech oder Lampen.
Heutige Frontschürzen enthalten Sensoren (Abstandswarner, Radarsysteme) und sind in Wagenfarbe lackiert. Bei kleinen Remplern werden hohe Kosten für den Besitzer erzeugt (Reparatur, Versicherungsprämien).
Sicherheitstechnisch sind andere Lösungen als die klassische Stoßstange möglich.
Die durchgehende Lichtleiste an Front und Heck verteuert auch nur Reparaturen; außerdem finde ich sie gerade bei Dunkelheit für alle anderen Verkehrsteilnehmer als eher unangenehm bis sogar bedrohlich wie ein UFO😂.
Intelligente Matrixlampen sind ja der Superluxus und kosten bei Schäden sehr viel; daran denkt man natürlich nicht beim Kauf. Das sind heute komplette Baugrupen. Ein gutes Fernlicht ist deutlich preiswerter zu haben.
Ich vermisse einfach zweckmäßige Fahrzeuge, deren Qualität auch Langlebigkeit ist. Das spricht natürlich gegen wirtschaftliche Interessen, wäre aber nachhaltig im besten Sinne; elektrisch oder als Verbrenner. Sogenannte Oldtimer kann ich mir von heutigen Fahrzeugen daher schlecht vorstellen.
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Wie wahr, Trimmi.
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Ich werde auch die Pirellis nehmen, wenn sich bis Herbst nix Gravierendes tut.
Werde erst mal die Sommerreifen runterrocken. Die kriegt man ja nichts wirklich gut los.
Hab‘s aus gleichem Grund genauso gemacht und wechsele nun die Sommerreifen mit den Ganzjahresreifen. Ist zwar irgendwie blöd, Aber verschenken wollte ich die neue Originalbereifung auch nicht (manchmal bin ich trotzig oder geizig😂).
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Hat jetzt mal jemand von euch die Bilstein B4-Dämpfer am CX30 montiert und kann darüber berichten?