Beiträge von Honkymeyer

    @#307

    Wenn das dann klar nachweisbar ist, wäre das ja ein mindestens ein Garantiefall. Der FMH ist danach nachlässig gewesen, deswegen würde sich nach meiner Einschätzung Mazda selbst wohl heraushalten und auf den FMH verweisen.

    So einem bitteren Fall lässt sich ja nur durch Eigeninitiative vorbeugen. Also sollte man dem Motor sehr aufmerksam zuhören und ihm auch gelegentlich einen Betriebszustand gönnen, für den er auch konstruiert wurde.

    Wer ein Auto mit 180 PS kauft, sollte sich auch darüber im Klaren sein, das ein beständiges Bummeln, für das 50 PS reichen, zumindest dem Motor kein angemessenes Belastungsprofil bietet.

    Wer hauptsächlich mit dem Auto Sprit sparen möchte, sollte sich danach ein passendes Fahrzeug aussuchen. E-Autos sind in dieser Hinsicht wesentlich unempfindlicher.

    Ich würde auch gerne einen Mustang mit V8-Motor fahren; nur macht es für meine Nutzung überhaupt keinen Sinn.😠

    So ist das leider!

    Ich hätte mir mein Auto vor 40 Jahren selber bauen sollen! Dann wäre es vernünftiger als moderne Autos, allerdings auch völlig veraltet🤣. Eine zuschaltbare Thermoskanne im Kühlkreislauf gab es schon damals bei ausgesuchten Modellen, als sich kaum jemand mit Schadstoffen im Abgas Gedanken machte; auch Kraftstoffverbrauch war damals kein großes Thema. Ein vorgeheizter Motor hält länger, hat bessere Abgase und weniger Verbrauch. Das ist natürlich zu einfach, eine Standheizung zur Motorvorwärmung bringt für die Hersteller nur Nachteile.

    Ich bin vielleicht noch etwas oldscool unterwegs, aber wozu braucht man zum Entlüften einer Bremsanlage ein Gerät?

    Beim Auto haben wir das früher zu zweit gemacht: einer pumpt mit dem Bremspedal und baut Druck auf, der andere öffnet kurz die Entlüftungsschraube. Dabei sollte das Bremspedal immer auf Druck gehalten werden, auch wenn es beim Entlüften durchsackt. Das wiederholt man solange, bis keine Luftblasen im Entlüftungsschlauch zu sehen sind. Der Bremsflüssigkeitsbehälter muss dabei natürlich immer ausreichend gefüllt sein.

    Die Verkokung in den Brennräumen mit den Ventilen (Direkteinspritzer) meine ich förmlich zu spüren bzw. hören. Ich fahre überwiegend Kurzstrecken um die 10Km. Dabei wird der Motor nicht richtig warm, was man an der Öltemperatur annähernd ablesen kann. Auch die Abgasanlage wird bei solch kurzen Strecken nicht bis zum Endtopf warm genug, um kondensiertes Wasser vollständig zu verdampfen; das fördert die Durchrostung. Nach einer gelegentlich längeren Fahrt auf der Autobahn um die 200Km, auch mal nicht zu kurz bei hohem Tempo, läuft der Motor spürbar ruhiger und geschmeidiger. Ich fahre aber nicht ohne Notwendigkeit 200Km durch die Gegend, damit es dem Motor und der Abgasanlage gefühlt besser geht. Als Ersatz gönne ich wenigstens dem Motor daher eine konzentrierte Ladung Benzin-Additiv.


    Konsequent gedacht, wäre für mein überwiegendes Fahrprofil schon ein E-Antrieb sinnvoll. Aber ich bin nunmal ein Verbrennerfreund, der Jugend und Ausbildung bis zum Studium der Verbrennungskraftmaschinen verbracht hat. E-Autos scheinen mir außerdem noch in den Kinderschuhen der Entwicklung zu sein.

    Ich habe mich in meinem Berufsleben mit Bedienpanels und Visualisierungen von industriellen Maschinenanlagen beschäftigt. Dort gilt, das eine Reaktion von einem Befehlsgerät (Schalter, Taster) in 0,1 Sekunden durch den Anwender erkennbar sein muss. Das führte zu immer schnelleren Maschinensteuerungen mit Bedienpanels, die mit mehr als 100 Befehls-und Meldegeräten (Schalter, Taster, Anzeigen) bestückt waren. Jeder dieser einzelnen Befehls- und Meldegeräte kostete mit Einbau, Verkabelung, Programmierung rund 100 Euro! Das wurde insgesamt immer teurer, während die Rechner immer billiger wurden.

    Deswegen ging man zu immer größeren Touch-Bildschirmen über und extrem reduzierten Einsatz von Befehl- und Meldegeräten. Das ist insgesamt deutlich billiger und wesentlich flexibler; jedenfalls für Maschinensteuerungen!

    Das ist der wahre Grund, warum diese „Laptops“ in die Fahrzeuge Einzug halten. Es ist für den Hersteller billiger und flexibler. Der Rest ist geschickte Werbung. Ein leistungsstarker Rechner mit einen Touchbildschirm könnte bei einer elektrischen Lenkung auch auf das Lenkrad verzichten und einen Slider auf dem Bildschirm verwenden!😱

    Eine ganz schreckliche Vorstellung!


    Ich halte mich doch eher an Vernunft und persönliche Erfahrungen, statt an die deutsche Rechtsprechung. An die Position von Tasten kann ich mich erinnern und sie auch „ertasten“, ohne den Blick von der Straße zu wenden. Wenn ich, auch auf einem Handy in einer Halterung (die sind ja auch nicht ganz fest), dort bei Google-Maps während der Fahrt etwas umstellen möchte ( z.B. das Fahrziel ändern oder Routenoptionen), muss ich auch auf den Bildschirm gucken; auch, wenn ich CarPlay nutze und beim Mazda eine Dreh-Drücksteller habe. Jedenfalls bin ich von der Straße während der Fahrt abgelenkt. Da ist die deutsche Rechtsprechung hinter den Realitäten hinterher.

    Ich bin für physische Knöpfe, am besten mit kleinen Markierungen ähnlich der Blindenschrift.

    Bei Nutzung von CarPlay werden mir Fahrthinweise von Google-Maps auch in die Windschutzscheibe eingeblendet! Das finde ich sehr gut.

    Die Integration des Radios in das Infotainment-System halte ich auch für einen Rückschritt. Ich erinnere mich gerne an Stationstasten, mit denen man die Sender „blind“ wechseln konnte😀. In einem Auto, das nicht selbständig fährt, lenken diese touchgesteuerten Befehle doch nur ab!

    Die Lösung könnte die perfekte Sprachsteuerung sein; solange man alleine im Auto ist! Wenn Kinder oder mind. 2 weibliche Mitfahrer mit im Auto sitzen, versagt jede Sprachsteuerung; nach eigener Erfahrung!😂