Ich hab mal rauskopiert ...
Vorgehensweise
1. Alle Lackfläschchen ca. 2 Minuten kräftig schütteln und auf Zimmertemperatur bringen (ca. 20°C bis 25°C). Die
Mischkugel muss dabei gut hörbar sein.
2. Farbtongenauigkeit an verdeckter Stelle prüfen.
3. Auto waschen und beschädigte Stelle mit Silikonentferner reinigen.
4. Sollte sich Schmutz und Rost auf den beschädigten Stellen befinden, diesen mit Schleifpapier der Körnung
600 bis 800 vorsichtig abschleifen. (ACHTUNG: Bitte vorsichtig und ganz punktuell arbeiten um den intakten
Lack nicht zu beschädigen.)
5. Beschädigte Stellen nochmals mit Silikonentferner reinigen. Diese sollten nun komplett staub- und fettfrei sein.
6. Das Fläschchen mit Grundlack öffnen, und die beschädigte Stelle vorsichtig und sehr dünn austupfen.
7. Sollte nach dem ersten Auftrag des Grundlackes noch keine komplett deckende Farbschicht erreicht sein,
nach ca. 20 Minuten Ablüftzeit den vorherigen Punkt noch einmal wiederholen. (ACHTUNG: Um keine
Unebenheiten in der Lackdicke von der ausgebesserter Stelle zum Originallack zu bekommen, ist es wichtig,
den Lack nur ganz dünn aufzutragen.)
8. Grundlack 60 Minuten trocknen lassen. (Die Trocknungszeit hängt stark von der Objekt- und Außentemperatur
ab. Ausgetrocknet ist die Lackoberfläche vollständig matt.)
9. Basis-/Effektlackfläschchen öffnen und auf den völlig durchgetrockneten Grundlack eine dünne Schicht Basis-
/Effektlack auftragen. (ACHTUNG: Der Basis-/Effektlack ist sehr dünnflüssig.)
10. Basis-/Effektlack 60 Minuten trocknen lassen. (Die Trocknungszeit hängt stark von der Objekt- und
Außentemperatur ab. Ausgetrocknet ist die Lackoberfläche vollständig matt.)
**Anmerkung: nicht erschrecken, die ausgebesserte Stelle wirkt hellrosa, obwohl der Basislack farblich dem Grundton entspricht
11. Klarlackfläschchen (ggf. nicht im Lieferumfang enthalten) öffnen und auf den völlig durchgetrockneten Basis-
/Effektlack eine dünne Schicht Klarlack auftragen. (ACHTUNG: Der Basislack muss völlig durchgetrocknet
sein, da er sonst vom Klarlack wieder angelöst wird und es als Folge keine hochglänzende, sondern eine
matte Oberfläche ergibt.)
**Anmerkung: mit dem Aufbringen des Klarlackes kommt dann überraschenderweise der gewünschte Farbton
12. Klarlack 24 Stunden trocknen lassen. (Die Trocknungszeit hängt stark von der Objekt- und Außentemperatur
ab.)
13. Für ein perfektes Ergebnis und zur Angleichung unterschiedlicher Lackstärken kann nach einer Woche
Trocknungszeit die ausgebesserte Stelle noch mit einer milden Schleifpolitur überarbeitet werden. Danach die
Fläche wieder polieren und mit Hartwachs versiegeln.
** diese Erfahrung habe ich zumindest damals mit dem 2-Komponenten-Lackstift am 3BM (soulred bzw. rubinrot-metallic), Lackcode 41V gemacht. Eine Grundierung war nicht erforderlich, da der fiese Kratzer lediglich bis zur Grundierung ging und diese noch hell und unbeschädigt raus schaute