Ich frage mich sowieso, welchen Sinn es macht, die orig. Birnen gegen LEDs mit Lastwiderständen (und bei Scheinwerferleuchten noch mit el. Kühlsystem) zu tauschen?
Die "LED-Anbieter" müssen ihre Produkte mit angepassten Lastwiderständen ausgestattet anbieten, sonst gibt es Funktionsprobleme, durchaus auch anderen Stellen am Auto.
Ich kenne es aus den Anfangszeiten bei uns im Peugeot-CC Forum für die 206cc. Peugeot hat schon sehr frühzeitig mit CAN-BUS System gearbeitet und ab 2002 das "Multiplex-Verfahren " eingeführt. Jeder CAN-BUS-Kreis wird mit einem bestimmten Widerstandswert gesteuert. Tauschte man jetzt eine Birne irgendwo gegen Standard-LED (ohne Lastwiderstand) aus, hagelte es Fehlervermeldungen und es kam zu Funktionsstörungen anderer Bauteile aus den betreffenden Strom-Schaltkreisen. Daher sind die modernen Nachrüst-LED jetzt angepasst in den Widerständen.
Doch durch diese Widerstandsanpassung spart man keinen Funken an Stromstärke (LiMa-Leistung), da dieses in den zusätzlich erforderlichen Anpassungswiderständen "verbraten" wird.
Also kann man sich diese Austausch-Übungen eigentlich ersparen?
Außer ... man bekommt LEDs mit einer höheren Lichtausbeute - diese sind wiederum zumeist nicht in der EU zugelassen.