Beim Kauf von Neuwagen stehen in den Vereinigten Staaten weitaus weniger Konfigurationen eines Modells zur Verfügung als in Deutschland, was zu den günstigeren Preisen beiträgt. Allerdings fallen seit 2007 diverse Zusatzkosten an, die den Kauf eines Neuwagens wesentlich teurer machen: Umsatzsteuer (Sales Tax), Händlergebühren und Zulassung sind bei den Preisangaben in der Regel noch nicht enthalten, bei Gebrauchtwagen jedoch schon ausgewiesen. Neuwagen scheinen damit vielfach billiger als sie tatsächlich sind.
Amerikanische Vertragshändler dürfen keine Fahrzeuge an Käufer ohne Anschrift in den Vereinigten Staaten veräußern. Deshalb wenden viele den Trick an, die Autos mit einer Tageszulassung zu versehen und sie damit als Gebrauchtwagen zu verkaufen. Das jedoch macht die Autos wieder teurer, da hier abhängig vom Bundesstaat sechs bis acht Prozent des Neuwagenpreises anfallen. Alternativ hilft ein Vermittler vor Ort weiter, der gegen ein Honorar von ca. 1.000 USD die Kaufabwicklung übernimmt.