Beiträge von Honkymeyer

    Ich muss gestehen, auf einigen oft befahrenen Strecken gelegentlich nicht die zulässige Höchstgeschwindigkeit auszunutzen. Dann fahre ich aber mindestens 15 Km/h langsamer, damit man mich strikt nach STVO überholen darf. Wenn sich aber ein Drängler nicht traut, zu überholen und lieber dicht auffährt oder gar die Lichthupe betätigt, kann ich nur in mich hineinlächeln.

    Und warum fahre ich so langsam? Weil ich es einfach für unvernünftig halte, für 1 Km von 70 auf 100 zu beschleunigen, um nach dem Km wieder in eine Ortschaft zu fahren. Das spart Sprit und belastende Abgase und kostet mich wenige Sekunden Fahrzeit. Das gibt mir ein gutes Gefühl.

    Wenn ich es wirklich eilig habe oder mir einfach danach ist, fahre ich auch mal so schnell, wie erlaubt; oder sogar zu schnell und werde prompt geblitzt😕. Das ärgert mich dann.

    Ich fühle mich lieber gut.

    Man muss doch den Realitäten ins Auge sehen. Ich schrieb auch auch dazu: Die Abhängigkeit vom Lieferanten kann man nur dadurch abmildern, das mehrere Lieferanten Kopien herstellen. Nichts anderes hat China auf seinem Weg ja auch gemacht.

    Und wenn es denn gute Entwicklungen aus China gibt, können wir sie doch genauso kopieren, wie die Chinesen es uns vorgemacht haben! Gerade die Chinesen sind sogar stolz darauf, wenn man sie durch kopieren ehrt! Und ich weiß praktisch, wovon ich rede. Gegen den Produktionskostenvorteil von China und anderen ostasiatischen Ländern können wir in Europa bei unserem Lebensstil nicht ankommen. Wir können überwiegend KnowHow verkaufen, bzw. Produkte, die sehr viel davon beinhalten. Was spricht dagegen, wenn wir uns das Skelett billig einkaufen und mit dem selbst-entwickelten Hirn zu einem guten Produkt Made in Germany machen. Die Chinesen machen das doch genauso, bzw. noch konsequenter, wenn sie eine renommierte deutsche Roboterfirma gleich komplett kaufen. Einige wenige Deutsche haben ihren Familien mit dem Deal eine finanziell sichere Zukunft erkauft. Und die Beschäftigten des Unternehmens haben auf einmal einen völlig anderen Arbeitgeber. Das ist nun einmal die Realität unseres Kapitalismus. Darauf müssen wir ( und unsere Wirtschaft) sich einstellen, oder unser System geht kaputt; nicht weil die anderen so böse sind, sondern wir zu blöde, das Ende unseres Platzhirschanspruchs in einigen Branchen zu erkennen.

    LandsbergEcki

    Wenn Mazda Teile eines neuen Fahrzeugs nicht selbst entwickeln muss und es für gut befindet, ist es doch schlau, die Komponenten billig einzukaufen. Die Abhängigkeit vom Lieferanten kann man nur dadurch abmildern, das mehrere Lieferanten Kopien herstellen. Nicht anderes hat China auf seinem Weg ja auch gemacht. Abgucken ist immer schneller als selbst erarbeiten!

    Tolle Infos.

    „Motorkühlung“ ist vielleicht etwas untertrieben. Auch das ist schon mehr eine sehr gezielte Temperaturregelung, denn es wird ja eine Menge Aufwand getrieben, den Motor schnell auf Betriebstemperatur zu bringen und immer gleichzeitig auf geringen Schadstoffausstoss zu achten! Ich trauere ja immer noch der „Thermoskanne“ für Motoren nach, die Daimler vor vielen Jahren einmal angeboten hatte; damals wollte sie keiner haben. Dabei wurde Motorwärme im betriebswarmen Motoren gespeichert, um für den nächsten Kaltstart die Warmlaufphase zu verkürzen. Das war dann so eine Art Wärmekondensator zur Zwischenspeicherung von Wärmeenergie; eigentlich relativ einfach zu realisieren.


    Klimaanlagen im Auto sehe ich immer noch als Luxus an, wobei ein gesundes Klima bei längeren Fahrten natürlich auch der Sicherheit dient; eine Lüftung mit offenen Fenstern wäre auch eine einfache Lösung, nur ist das nicht so bequem. Und Klima bedeutet ja außer der Temperatur auch Luftfeuchtigkeit und Luftqualität insgesamt; wobei die Klimaanlage eines Dacia sicherlich nicht mit der einer S-Klasse vergleichbar ist. Aber die reine Kühlung an heißen Tagen ist schon sehr angenehm, und lüften kann man ja immer; das würde mir z.B. reichen.

    Während ein komplexes Thermomanagement im Auto schon in in der Mittelklasse beinahe zum Standard wurde, wird bei Häusern politisch noch schwer darum gerungen, und man setzte mehr auf Isolation und Wärmespeicher; das ist schon komisch.😂

    Sollte ein Mild-Hybrid nicht weniger verbrauchen? ?(

    Dieser Motor hat Vorteile in einem bestimmten Last- oder Drehzahlbereich, in anderen Bereichen ist er gleich oder sogar schlechter als andere Motoren. Wenn man die Vorteile gezielt nutzt, ist er sparsam. Und wenn man etwas sportlicher unterwegs sein möchte und die Charakteristik eines Saugmotors mag, kann er es liefern; eben mit einem angemessenem Spritverbrauch. Ein großer Saugmotor eines Mustang V8 kann auch nachts mit Tempomat unter 8Liter/100Km zügig gefahren werden. Aber er kann auch anders…😃

    Diese Verbrauchswerte scheinen erstmal etwas hoch, aber meiner Meinung nach realistisch. Vergleichbare Zahlen mit anderen Autos wird man kaum finden.

    Die leider verteufelten Diesel verbrauchen allerdings bei vergleichbarer Fahrweise kaum über 7 Liter/100Km. Das ist meine Erfahrung. Spritverbrauch ist aber nicht mein alleiniges Argument für mein Auto.

    Wer schnell fahren will, muss den D-Zug-Zuschlag halt bezahlen

    Von diesen Nachrüstungen jeder Art halte ich grundsätzlich nicht nicht viel. Es wird meist teurer, als es gleich zukaufen und erreicht vielfach auch nicht die Qualität. Dagegen spricht allerdings die Freude an der Bastelei.😉