Beiträge von JJM

    sicilian

    Es gibt noch eine einfachere Möglichkeit um herauszufinden, wann in Deinem Fall ein Motorölwechsel angebracht ist.

    Normalerweise wird das Motoröl alle 20.000 Km oder 1 mal jährlich, je nachdem was zuerst eintritt, gewechselt.

    Bei der Betriebsbedingung "hoher Kurzstreckenanteil" sowie "Anhängerbetrieb" ist ein belastungsabhängiges Ölwechsel-Intervall, insbesondere bei einem 0W-20 Motoröl, sinnvoller.

    Das kann man sich automatisch, nach einem Motorölwechsel, vom Bordcomputer ermitteln lassen:

    --> Informationen

    -----> Fahrzeug-Statusüberwachung

    ---------> Fahrzeug-Wartungseinstellungen

    ---------------> Nächstes Service-Datum ---> Automatisch


    Der Bordcomputer ermittelt aus den Motorkennwerten (Anzahl Kaltstarts, gefahrene Km, Öltemperatur, Drehzahl, ....) die Motorbelastung und prognostiziert / empfiehlt die noch verbleibenden Kilometer bis zum Motorölwechsel.

    Bei überwiegendem Kurzstreckenbetrieb wird das Kühlmittel, das Motoröl und somit auch der Motor nicht warm.

    Diese ungünstigen Betriebsbedingungen haben natürlich Konsequenzen (das gilt für alle Verbrennungsmotoren):

    - erhöhter Verschleiß bedingt durch viele Kaltstarts

    - erhöhter Benzineintrag im Motoröl -> Ölqualität leidet durch Verdünnung , Übersäuerung -> Verkokungen/Verschleiß

    - erhöhter Benzinverbrauch und erhöhte Emissionen durch Anfettung

    - Zündkerzen verrußen schneller

    - Otto-Partikel-Filter (beim X-Motor) kann nicht freigebrannt werden

    - 12V-Starterakku wird nur unzureichend geladen

    - Auspuffanlage --> Kondenswasser verdampft nicht --> erhöhte Korrosion


    Hier hilft regelmässiges Fahren über längere Distanzen, eine Verkürzung des Ölwechsel-Intervalls sowie ein Ladegerät für den 12V-Akku.


    sicilian

    Bevor Du Deinen CX-30 auf die Autobahn schickst, mache Dir ein Bild vom aktuellen Zustand des Motoröls:

    - schraub den Deckel vom Öleinfüllstutzen ab und schau Dir die Innenseite an --> heller Schleim --> Motoröl wechseln

    - Tröpfeltest des Motoröls (Benzineintrag, Wassereintrag, Verschmutzungen) --> RE: Öltemperatur bleibt lange hoch

    Caet

    Es kann aber durchaus Gründe für den Einbau eines speziellen 12V-Starterakkus (EFB oder AGM) in den CX-30 geben:

    Leistungsreserven für anspruchsvolle elektrische Verbraucher (Standheizung, Kühlbox, Sound-System, ...) oder bei längeren Standzeiten, da z.B. eine AGM tiefer entladen werden kann als ein Normal-Akku, ohne Schaden zu nehmen.

    Mache mir wegen dem Wasseröl persönlich nicht mehr oder weniger Sorgen mit oder ohne Anhänger. die hohen drehzahlen liegen ja nur sehr kurz und sporadisch an. (Beim X ein wenig länger...)

    Meine Empfehlung wäre ein Tröpfeltest des Motoröls so alle 2.500 Km.

    Hiermit ist mit wenig Aufwand der Zustand des Motoröls überprüfbar.

    Schau mal hier: https://motorcheckup.com/za/1126.html


    Unter Anwendung und Auswertung findest Du die entsprechende Vorgehensweise.

    Die dort abgebildete Schablone reicht für eine erste Überprüfung aus.

    Hi,

    also bei unserem G140 ist die Öltemp. schon mal gern über 110 -120 Grad, bei Wohnwagenbetrieb, bei Steigungen usw....

    Hast Du bei diesen Öltemperaturen auch mal auf die Kühlmittel-Temperatur geschaut, war die erhöht ?

    Wohnwagenbetrieb ist schon eine hohe Belastung des Motors, da ist ein 0W-20 Öl eher ungeeignet und ein Motorölwechsel nach spätestens 10.000 Km empfohlen.

    Erstaunlich ist, dass die Originalbatterie - eine Yuasa 65Ah - eine stinknormale war, was bei einem Fzg mit Start-Stopp-System, das ich nie benutze, überraschen kann.

    Das iStop-System wird vom 24V-M-Hybrid-Akku versorgt, der 12V-Yuasa-Akku 65Ah reicht daher aus.

    Bei AGM Batterien würde ich Deinen fMH fragen, ob die Lichtmaschine ein AGM-Ladeprofil besitzt, sonst wirst Du wenig Spaß mit einer AGM-Batterielebensdauer haben.

    AGM Batterien erfordern eine spezielle Lade- und Entladecharakteristik und sind empfindlich gegen Über- und Unterladung.

    Nicht die Elektrolyt-Technologie (flüssig/Gel/AGM) schreibt die Ladeschlußspannung vor, sondern das Nutzungsschema:

    - cyclic (z.B. Standheizung --> Problem Sulfatierung) --> Ladeschlußspannung 14,7 V bei 15°C

    - stand-by (z.B. USV --> Problem Gitterkorrosion) --> Ladeschlußspannung 13,5 V bei 15°C

    - normal (z. B. KFZ-Betrieb --> Problem eher Sulfatierung) --> Ladeschlußspannung 13,8 bis 14,1V bei 15°C


    Zellen mit festgelegtem Elektolyten müssen unterhalb von 2,45 V geladen werden. Die 12 V AGMs also bis max. 14,7 V.


    Der Riemen-Startergenerator (ISG) und/oder der 24V-Akku des M-Hybrid-Systems laden den 12V-Akku bei laufendem Motor bzw. iStop-Motorstop ja nicht direkt auf, sondern dazwischen hängt der 24V/12V-Gleichstromwandler, der dem 12V-Akku offensichtlich eine konstante Ladespannung von max. 14,3 V bereitstellt, je nachdem wieviele zusätzliche 12V-Verbraucher gerade in Betrieb sind. Bei z.B. eingeschaltetem Abblendlicht können das durchaus auch nur 14,1 V sein.