Gute Frage. ![]()
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Und welche EU Bestimmungen genau sollen das sein?
Vor 10 Jahren schon konnte ich über die BMW Connected App meinen Dienstwagen auf- & zuschließen, Hupen lassen usw.
Und Digital Key Geschichten kenn ich ebenfalls aus der Praxis, von Tesla zum Beispiel.
Was vor 10 Jahren möglich war, ist heute für Hersteller, die ihre Produkte in Europa in den Verkehr bringen wollen wegen EU-Regelungen wesentlich schwieriger geworden.
In einem umfangreichen Regelwerk aus EU-Verordnungen und Richtlinien, der EUR-Lex, wird für Hersteller ganz genau definiert, was für eine Fahrzeugzulassung in Europa verbindlich ist.
Da es jede Menge Verordnungen fürs Hölzchen und Stöckchen gibt, hier die zwei wichtigsten Verordnungen (EU) 02018R0858-20240701 und (EU) 02019R2144-20260107 ohne die eine Typgenehmigung in der EU nicht möglich sind.
Um die EU-Typgenehmigung nicht zu komplizieren, hat Mazda gewisse Fernbedienungs-Features bei uns deaktiviert.
Selbst § 30 der StVO verbietet den unnötigen Betrieb von Verbrennern in unserem Land.
Soweit mir bekannt ist, ist der Motor-Fernstart bei neuen deutschen BMW-Modellen auch nicht serienmäßig freigeschaltet.
Bei E-Mobilen, wie Tesla, ist ein Remote-Start, um z. B. das Auto vorzuheizen, kein Problem, weil der E-Motor keine Emissionen abgibt.
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Aber das man bei Mazda per App das Fahrzeug nicht öffnen kann, ist keine EU-Bestimmung.
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Aber das man bei Mazda per App das Fahrzeug nicht öffnen kann, ist keine EU-Bestimmung.
Das mit dem Fahrzeug aus der Ferne öffnen bzw. Scheiben runter hat wohl eher versicherungstechnische Gründe (Fahrlässigkeit bei Diebstahl aus dem Fahrzeug).
In den Versicherung-AGBs wird wohl darauf hingewiesen, dass ein Fahrzeug jederzeit sicher abgestellt und ein nicht autorisierter Zugriff Dritter vermieden werden muss.
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Dann dürfte es aber auch kein Keyless Go mehr geben.
Zudem ist es bei anderen Herstellern auch möglich das Fahrzeug per App zu entriegeln, oder per FB oder App die Fenster runter zu lassen
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Keyless Go in der simplen Variante ohne die neue UltraBreitBand-Technik ist ja auch wegen dem einfachen Abfischen ein Dorn im Auge der Versicherungen, merken wir jedes Jahr bei steigenden Versicherungsgebühren.
Wenn andere Fahrzeuge via App entriegelt werden können, haben die für deutsche Modelle eine Sondertypgenehmigung, sind Exportfahrzeuge oder es ist illegal frei geschaltet.
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Ja wie gesagt, bei Toyota z. B. geht das entriegeln des Fahrzeugs per MYTOYOTA App ganz offiziell.
Ich würde jetzt auch nicht mit dem Handy das Auto immer entriegeln, aber wenn mal die Schlüsselbatterie nicht mehr will, wäre es per App einfacher, als den Schlüssel aus dem Gehäuse zu fummeln.
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Wenn der Smartphone Akku leer oder kein Netzempfang vorhanden ist, dann muss der alte mechanischen Schlüssel her.
Mazda hats bei uns nicht frei geschaltet und damit müssen wir leben.
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Naja, Schlüsselbatterie und Smartphoneakku gleichzeitig leer ist aber auch schon mehr als Zufall.
Zudem hatte ich hier im Forum gelesen, dass viele den Schlüssel beim waschen an der Waschbox mit aus dem Auto nehmen (mache ich nicht), weil sie wohl befürchten, dass sich das Auto (mit Schlüssel im Auto) absperren könnte. Auch da wäre ein entriegeln per App hilfreich.
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Zudem hatte ich hier im Forum gelesen, dass viele den Schlüssel beim waschen an der Waschbox mit aus dem Auto nehmen (mache ich nicht), weil sie wohl befürchten, dass sich das Auto (mit Schlüssel im Auto) absperren könnte. Auch da wäre ein entriegeln per App hilfreich.
Meinen Schlüssel habe ich immer am Körper (Jacken-, Westen- oder Hosentasche je nach Saison) und lasse den nie im Fahrzeug.
Das Weglegen des Schlüssels in der Waschbox (mache ich auch) außerhalb der 2 m Funkreichweite dient dazu, dass die Türen
nicht permanent auf und zu gesperrt werden, wenn man mit der Waschlanze die vorderen Türgriffe strahlt.