Beiträge von iheartmazda

    Wann hast du sie gemessen? Bei meinem wars so, dass sobald der Mazda entriegelt ist, die Spannung gleich mal um 0,3-0,4V gefallen ist. Wartet man eine Weile, bis alle Verbraucher wieder abgeschaltet werden, war die Batterie wieder auf 12,5-12,6V (ja auch nicht voll, aber keinesfalls alarmierend).

    Bei 1500 u/min im 2. Gang bleibt nicht so viel zum runterschalten. Aber wo möglich, schalte ich runter und hab mein Fahrverhalten angepasst.


    Die Skyactive G sind eigentlich unproblematisch, wenn sie nicht in seltenen Fällen Öl saufen. Ob die Zylinderabschaltung zu Nachteilen führt wird sich zeigen. Der 1l Eco Boost vom Ford war mehrfach Motor des Jahres, bis mittlerweile bekannt wurde, dass sich die Zahnriemen im Ölbad auflösen. Allg. sollte die Langlebigkeit für Leasingkunden, die alle 6 Jahre Wechseln egal sein.

    Ich kann dir leider nur eine traurige Anekdote dazu erzählen:

    Mein Bruder hatte einen 3er BMW, mit dem er mit seiner Freundin einen Ausflug zu einer Höhle in Slowenien gemacht hat. Als er wieder herauskam, war der Parkplatz weiß. Der BMW hatte ein paar Dellen und seitdem war er auch ein gebranntes Kind und er hatte sich eine Hageldecke gekauft. Kurz darauf kam seine Tochter zur Welt und der 3er BMW war zu klein. Es folgte ein junger gebrauchter 2008er Mazda 6 (der schöne mit coupehafter Linie als 5‑Türer). Mega Kofferraum, wo der Kinderwagen einfach hereinpasste und dazu noch locker ein Koffer. Wirklich Welten zum E46 3er BMW. Die Hageldecke gehörte auch beim 6er zur Boardausstattung und nahm locker 1/3 vom Kofferraum weg. Er war die Person, die immer akribisch nach Schutz gesucht hatte, sobald sich ein Gewitter anbahnte. Von ihm habe ich auch gelernt, dass ein gelblicher Himmel am Horizont meist Hagel ankündigte. An einem Sommertag, schon mehr als 10 Jahre her, in Klagenfurt, braute sich genau so ein Gewitter zusammen. Ich war da immer recht entspannt. Hatte davor noch den 323F mit ca. 500 euro Restwert und erst seit einem Jahr einen Seat Leon. Die Tiefgarage stand an dem Tag leer, weil meine Eltern im Urlaub waren, und als sich etwas mehr als nur Regen andeutete, brachte ich den Seat doch in Sicherheit. Als ich beim Wagen war, kamen schon 2-3 golfballgroße Hagelkörner runter. Einer traf mich auf meinen Dickschädel und 2-3 noch aufs Dach bis der Wagen dann in der Garage war. Die Dellen blieben. Mein Bruder hat an dem Tag mal ausnahmsweise keine Panik geschoben. Er spannte die Hageldecke über den 6er und widmete sich seiner Tochter, die er nach oben in die Wohnung trug. Dort wo er wohnt, kam leider ein Jahrhunderthagel runter. Der Mazda bekam trotz Hageldecke eine Orangenhaut. Er wollte zudem eine Woche vorher eine Teilkasko abschließen. Den 6er fährt er heute noch. Er hat ihn reparieren lassen. Wobei die Chromleisten immer noch zerdellt sind.

    Fazit: Ist der Hagel groß genug, hilft die Decke auch nicht mehr. Den kleineren Hagel davor hätte wohl der Wagen auch so weggesteckt.


    Mich hat das übrigens mitverbrannt. Von Gleichgültigkeit bin ich froh, eine Garage zu haben. Wenn richtig Sturm aufzieht, versuche ich auch, irgendwo Unterschlupf zu finden. Nicht nur wegen des Hagels, bin selbst schon 2 mal in Sturm geraten, wo es zum Teil die Bäume ausgerissen hat, und bei einem anderen führte es zur Flutkatastrophe mit 13 Toten.

    waltercx30 hmm... ich tu mir schwer dir zu folgen. Ich gehe grundsätzlich mit, dass die Zylinderabschaltung so vom Hersteller vorgesehen ist und die Motorsteuerung entsprechend reagiert (egal ob Automatik oder manuelle Schaltung).

    Da es der Hersteller so für alle Skyactive G Motoren vorsieht, müsste folglich jedes Auto gleich sein. Jetzt haben wir aber widersprüchliche Angaben von verschiedenen Besitzern, die es empirisch unterschiedlich wahrnehmen.

    Aktuell berichten verschiedene Fahrer mit verschiedenen Autos von verschiedenen Empfindungen. Hier wird das Ganze gerne mit dem "Popo-Meter“ begründet, was so klingt, als ob jedes Auto gleichwertig wäre, nur die eigene Wahrnehmung wäre anders.

    Um das korrekt zu bewerten, gibt es Möglichkeiten:

    1. Das gleiche Auto wird von mehreren Personen gefahren und beurteilt: Wenn alle nichts spüren, ist das Auto wohl ok (oder alle Probanden haben ein Wombat-Hintern). Wenn einer was spürt und der andere nicht obwohl es dasselbe Auto ist, das auf die gleiche Art gefahren wird, liegt es an unterschiedlichen Empfindungen.

    2. Die gleiche Person fährt mehrere CX-30: Wenn dieselbe Person Unterschiede spürt zwischen 2 gleichen Fahrzeugen, dann liegt es wohl eher am Auto (bzw. wie es zusammengebaut wurde). Und genau das hat ein User hier vorher behauptet.



    Grundsätzlich muss man auch anmerken, dass die Autos nicht permanent vibrieren. Die Zylinderabschaltung muss aktiv sein (sichtbar im Infotainment Display, wenn nur 2 Zylinder angezeigt werden) und die Drehzahl ist im kritischen Bereich 1500-1800 U/min.

    In meinem Fall, fiel es mir erst nach 1–2 Monaten auf, auf der Autobahn im Baustellenbereich bei 80km/h, als ich Schaltfaul fahren wollte.

    Ich hab vor 2 Jahren einen 2020er Corolla 1.2T Deutschland Edition in der interessanten Kombi mit roter Farbe und scharzem Dach probiert. War im Vergleich zum CX-30 auf der Bahn doch deutlich lauter. Sonst auch schönes Auto, aber recht klein. Kofferraum spielt eher in der Polo Liga beim Corolla (wenn es kein Kombi ist). Leider keinen Hybrid getestet. Der Verbrauch des Hybrid wird vermutlich besser sein beim Corolla? Hab da leider keinen Vergleich, da ich nur den Yaris als Hybrid gefahren bin und was beim Yaris volltanken war, reicht beim CX-30 nur für den halben Tank bei fast gleicher Reichweite bei beiden Fahrzeugen.

    Die Zylinderabschaltung spaltet die CX-30 Community. Die einen fühlen was, die anderen nicht. Spannend finde ich, wenn ein Nutzer bei einem Auto nichts merkt und beim anderen schon. Das spricht dann doch für Fertigungstoleranzen bei der Produktion, und entweder hat man ein Fahrzeug erwischt, das sich wie ein "normales" Auto anfühlt, oder man hat halt Pech und der Hobel vibriert herum.