Beiträge von Honkymeyer

    Diese EU-Verordnungen zu Fahrassistenzsystemen sind ja gut gemeint; aber schlecht gemacht! Ein System, das offensichtlich in vielen Situationen falsch oder unangemessen ins die Fahrt eingreift, sorgt eher für Verwirrung beim Fahrer und den nachfolgenden Fahrzeugführern. Das schafft Unsicherheit, als das Gegenteil, was beabsichtigt wurde. Solange nicht explizit von der EU definiert wird, wie ein spezifisches System zu funktionieren hat, ist jede Vorgabe sogar gefährlich. Die Hersteller können selbst definieren, wie z.B. ein Abstandstempomat einzugreifen hat. Und das merkt der Kunde bei jedem Fahrzeugwechsel bzw. bei intensiver Leihwagennutzung. Einfach unmöglich ist das. Und dann noch die Verpflichtung zur Aktivierung. Solange Verkehrsschilder nicht einmal eindeutig erkannt werden, ist das autonome Fahren noch Lichtjahre entfernt.

    Ich fahre eigentlich auch gerne selbst.👆

    Das Schöne ist doch, das wir aus einem riesigen Angebot wählen können, und wir haben die Freiheit, uns das auszusuchen, was uns in jeder Lebensphase am besten passt. Ich bin immer noch sehr zufrieden mit meiner Wahl und lebe mit den Mängeln im Detail. Mein Sohn fährt z.B. einen Mustang V8, weil er so ein Fahrzeug liebt und es genießt, damit zu fahren. Und der Mustang hat auch viele Eigenschaften, die ich bemängeln würde.

    Der Abstandstempomat ist zwar geliefert, die Funktion allerdings nur wenig gebrauchsfähig. Ich sage mir dann immer, „das Leben ist schön, aber teuer. Man kann es auch billiger haben, dann ist es nur nicht mehr so schön“.

    Wenn man nicht so viel ausgeben will (und einen preiswerten CX-30 kauft), muss man sich zu helfen wissen und den Tempomaten vor kritischen Situationen abschalten, manuell so beschleunigen, wie es einem beliebt und ihn dann wieder aktivieren. Sich über die klägliche Funktion zu ärgern, macht ja nur schlechte Laune.

    Wenn ich nicht wirklich tanken muss, um nicht unterwegs liegen zu bleiben, tanke ich ja auch nur, wenn der Tank nahezu leer ist. Und als Rentner nutze ich eine gelesene Statistik, das es gegen 19:30 immer recht günstig ist. Das passt bei meiner bevorzugten Tankstelle recht gut.

    Der Grundpreis von Kraftstoffen hängt ja sicher auch vom Rohölpreis ab. Das sind aktuell etwa 37 Cent pro Liter. Halbstündige Preisänderungen wie an unseren Tankstellen sind allerdings genauso sicher von anderen Faktoren abhängig, da alleine die Zeiten für Transport und Weiterverarbeitung des Rohöls wesentlich länger sind. Steuern sind fixe Beträge pro Liter Kraftstoff, wobei Diesel dabei etwa 18 Cent weniger besteuert wird ( wegen der Wirtschaft, Nutzfahrzeuge haben meistens Dieselmotoren (warum wohl?)). Die CO2-Abgabe ist prozentual. Der variable Rest sind Kosten und Verdienst des Mineralölhandels. Und da wir im kapitalistischen System leben, wird der Verdienst von der aktuellen Nachfrage abhängig sein. Und die Digitalisierung ist sogar in Deutschland in diesem Bereich enorm fortschrittlich; weil sich dadurch mehr verdienen lässt!


    Der einzige Weg zu günstigen Spritpreisen für uns Verbraucher besteht darin, immer dann viel zu tanken, wenn es gerade billig ist; wenn es sich denn so einrichten lässt.


    Man könnte auch zum (Einzel-)Mineralölhändler werden, und sich einen 50000 Litertank in den Garten stellen, in günstig befüllen und sein Leben lang zuhause tanken. Dann wäre man von Preisschwankungen befreit. Es wäre aber bestimmt auch nicht billiger, wenn man alle Nebenkosten berücksichtigt; alleine die behördlichen Auflagen für so ein Kraftstofflager etc.. 😅

    Die Entwicklung des X war bestimmt recht kostspielig und hat dann wohl auch eine Zeit gedauert. Der Motor macht, was er soll, und er ist auch langlebig. Mazda wird schon versuchen, dieses Motorkonzept so lange wie möglich zu verkaufen. Denkt an den Wankelmotor! Der lief doch recht lange, trotz Problemen. Und jetzt ist er sogar wieder im Range extender aufgetaucht; sicherlich weiterentwickelt.

    Ich weiß nicht, wie das bei Mazda geregelt ist. Bei Mercedes sind jedenfalls Batterien auch aus sonst kompletten Serviceverträgen ausgeklammert. Wer liest sich schon Kaufverträge nebst Anlagen etc. vor dem Kauf durch?

    Das ist einfach das Ding mit dem größeren Hubraum, eine ganz alte Binsenweisheit von Ferdi Porsche.😄

    Alte Erkenntnisse mit modernen Methoden umsetzen bringt häufig relative einfache und doch sehr gute Lösungen hervor. Diese Erfahrung habe ich in meiner beruflichen Laufbahn häufig gemacht. Dieses Upsizing von Mazda halte ich persönlich für eine sehr gute Alternative. Ein Senken der spezifischen Leistung bei gleichzeitig niedrigeren Drehzahlen hat nur Vorteile für Verbrauch, Geräuschemission und Lebensdauer des Motors. Außerdem sind keine Achtgang-Automatikgetriebe nötig.

    Der X-Motor wird sich so nicht durchsetzen, er bleibt aber für mich einfach ein sehr interessantes Motorenkonzept.

    Habe es gerade noch geschafft, mein Auto innerhalb der Jahresfrist zur ersten Inspektion zu bringen. Außer einen leichten Knarzen in der Lenkung im Stand habe ich nichts zu bemängeln, knapp 14000Km sind es doch geworden. Der Meister hat das Fahrzeug auf die Hebebühne genommen und ist mit mir herumgeschlichen. Die von mir angedachte Unterbodenversiegelung schenke ich mir, das ist ab Werk bereits sehr ordentlich aufgebracht. Es wird das Öl gewechselt, der Ölfilter, der Luftfilter und ein Pollenfilter und soll dann 390,-€ kosten. Wenn man berücksichtigt, das die 6-Jahresgarantie damit erhalten bleibt, ist das bei den Stundensätzen nicht teuer. Wenn man nur das Material privat einkaufen würde und alles selbst tauscht, wäre es natürlich wesentlich billiger; allerdings ohne Garantierhalt!