Beiträge von Reminder

    Der Hauptgrund ist die Fahrzeug-Qualität: Honda hat exorbitant nachgelassen. Inzwischen sogar wieder als Rostlauben verschrien. Mein letzter Accord CW3 hatte mehr Pannen und Defekte, als alle anderen Hondas davor zusammen. Auch mein Jazz, der jetzt nach 17 Jahren dem CX-30 Platz macht, hatte diverse Probleme. Zwar nie eine Panne, aber etliches Nerviges und auf Dauer dennoch ins Geld gehend. So brauchte ich 3 Klimakondensatoren, und nachdem vor 5 Jahren der letzte erneut kaputt war, habe ich die Klima stilllegen lassen! Ebenfalls Rost ohne Ende, inkl. Schweller, die jetzt auch wieder fällig wären. Ich sage scherzhaft, der rostet an Stellen, da haben andere Autos keine Stellen. Und ich schrieb es schon im Bremsen-Thread: konstruktionsbedingt auch beim Jazz die hinteren Bremsscheiben ein Desaster, regelmäßig vor dem nächsten TÜV-Termin hieß es Scheiben und Beläge neu. Zum Glück kann ich sowas selber machen und das Material kostet(e) nicht ganz 100 €.


    Ferner sagt mir die Optik im Innenbereich bei den meisten aktuellen Modellen nicht zu. Ich habe keine Ahnung, wer bei Honda - und warum - das aktuelle Innendesign als toll, großartig und die Massen ansprechend beurteilt hat. Aber das ist es schließlich, was man permanent sieht, wenn man drin sitzt und fährt.


    - Technik und Verarbeitung: Bei unseren Hauptautos haben wir seit inzwischen Jahrzehnten Automatik. Jetzt beim Jazz-Nachfolger wollte ich auch Automatik haben. Bei Honda gibts aber nur dieses grausige CVT, mit dem ich mich absolut nicht anfreunden kann. Dazu - wie bei den meisten Herstellern - Downsizing-Rasenmähermotoren. Aus dem Grund vielen auch viele andere evtl. in Frage kommenden Fahrzeuge durchs Raster. Mit dem CX-30 vergleichbar ist der HR-V. Den haben - zwar Vorgängermodell, aber dennoch - meine Schwiegereltern, ich habe daher häufiger das zweifelhafte Vergnügen, darin mitzufahren. Innenraum lieblos, das grausige Gesäusel des CVT, alles klingt blechern und dumpf, billig halt. Materialanmut ein Fremdwort. Da hatte mein 1986er Prelude eine hochwertigere Verarbeitung...


    Im Prinzip war Mazda der einzige Hersteller, bei dem ich eine vernünftige Wandler-Automatik mit einem vernünftigen Motor zu einem attraktiven Preis bekommen konnte, das mich optisch wie technisch überzeugen konnte bzw. die wenigsten Kompromisse erforderte und bei dem ich in akzeptabler Entfernung Vertragshändler /-werkstätten habe.

    Die Problematik ist mir nur allzu gut bekannt. Bei meine Jazz war vor jedem TÜV-Termin ein Satz Scheiben+Beläge hinten obligatorisch. Einerseits konstruktionsbedingt, andererseits dem Fahrprofil und -stil geschuldet. Glück im Unglück: das Material ist vergleichsweise spottbillig. Knapp 100€ und 1 Stunde Arbeit, fertig. Kosten beim CX-30 - soweit ich es auf die schnelle ermitteln konnte - ca. 50% höher.

    Verfestigt würde ich jetzt nicht sagen. Die Systeme haben sich ja inzwischen weiterentwickelt und gewisse Probleme der "Anfangszeit" sind behoben bzw. beim CX-30 nicht relevant. Wie beispielsweise die Thematik Belastung des Anlassers - beim CX-30 läuft das Start/Stop über das Mild Hybrid System und der Anlasser hat damit gar nichts zu tun.


    Wenn ich aber lese, dass das System den kalten Motor nach 1km Fahrt schon wieder abstellt, denn kann es mir gestohlen bleiben! Da präferiere ich eine Lösung wie in meinem Benz (modifiziert): Start/Stop auf "Last Mode". Damit grundsätzlich deaktiviert, kann aber jederzeit wieder aktiviert werden. Also quasi die Funktion des Schalters umgedreht. Wenngleich dennoch jeder Motorstart - auch warm - höheren Verschleiß bedeutet als durchlaufen zu lassen.

    Sind jetzt in der Regel, "nur" so um die 10-12L.

    Insgesamt, bewege ich mich, im Mix, bei ca 9,2L...

    =O =O =O


    Das liegt hoffentlich an den schweren Ledersitzen der Takumi-Ausstattung oder dem Platinum Quartz Lack. Oder dem Aktivkohlefilter. 8)


    Nein ernsthaft, selbst für Stadtverkehr kommt mir das extrem viel vor

    Warum man in Berlin überhaupt ein Auto (täglich) fährt...

    Manche Kommentare sind erschreckend arrogant....


    Zitat von Phoenics

    Wohne am "Rand" Berlin

    Da ist nicht zwingend ein "prima verflochtener öffentlicher Nahverkehr" vorhanden. Ich habe Verwandtschaft in Berlin, auch "Rand" (Haselhorst). Da ist der Hund verreckt und um 20.00 Uhr werden die Bürgersteige hochgeklappt. Öffentlicher Nahverkehr? Ja ist vorhanden. Aber von dort ins Zentrum? Eine Tortour! Die Realität sieht so aus, dass man lieber mit dem Auto 10 Minuten zur nächsten größeren S-Bahn-Station fährt, und ab dort die Öffis nutzt.

    Weshalb sollten sie solche Technik weiter verbauen, wenn es damit Probleme gab/gibt?

    Weil es EU-Vorgabe ist :rolleyes:


    Und ob es nun Probleme damit gibt, lässt sich eben erst abschätzen, wenn man den Blödsinn nicht mehr abschalten kann und die Fahrzeuge DANN mal Laufleistungen von 150.000 km + haben. Vorher sind Schäden, die ja nun dennoch auftreten können, schwerlich gesichert diesem Start-/Stop zuzuordnen.