Beiträge von Reminder

    Nachdem ich das Forum nun durchgestöbert und zu dem Thema nichts (aktuelles) finden konnte, möchte ich das Thema Codierungsoptionen aufgreifen.


    Mein Hauptfahrzeug ist eine Mercedes C-Klasse. Hier gibt es eine durchaus umfangreiche Codierer-Community über ganz Deutschland verteilt, die etliche - mehr oder wenige - hilfreiche Codierungen anbietet. So konnte ich das lästige Start-Stop-System auf "Last Mode" codieren lassen, sprich es ist nach wie vor funktionsfähig, nur eben nicht mehr automatisch aktiv, sobald man das Fahrzeug neu startet, sondern die letzte Einstellung - bei mir eben deaktiviert - wird gespeichert / beibehalten.


    Die Frage ist nun, ob es auch für Mazda Codierer gibt, die - und wenn ja welche - Codierungen anbieten. Sehr hilfreich wäre, gewisse Funktionen, die sich mit Abstellen des Fahrzeugs wieder "resetten", auf den gewünschten Zustand dauerhaft programmieren zu lassen - wie eben Start/Stop, aber auch die Warntöne deaktivert, Autohold On etc.


    Wie ist da der Stand Mitte 2026 - gibt es da etwas? Und wenn ja, was und vor allem: wo?

    Hab gerade schon mal recherchiert - so wie es aussieht, haben die Yellow Stuff (bislang noch) keine Zulassung für den aktuellen 2,5l G140.

    Gerade Rückmeldung von EBC, die Zulassungsprozesse laufen und voraussichtlich Herbst wird der 2,5l dann offiziell gelistet sein / die entsprechenden Scheiben und Beläge die Zulassung haben. Welche genau stand nicht in der Email

    Von so unbedeutenden Fragen wie Haftung und Gewährleistung ganz abgesehen. Wir reden schließlich nicht von einer Handy-Halterung aus dem 3D-Drucker

    Als Nothilfe natürlich 1A die Dinger, hab selber eins. Problem: ist die Batterie erst einmal so Tiefentladen, dass es zum Starten nicht mehr reicht, ist sie meistens bereits hinüber. So jedenfalls meine Erfahrung

    Ioder evtl. andere Lösungen angeht?

    Vorzugsweise sollte das Auto alle 4-6 Wochen mal mindestens 50km am Stück gefahren werden. Das verhindert eine leere Batterie und wenn das Öl mal wieder richtig schön heiß wird, ist das auch alles andere als schädlich.

    Der ADAC kann nur Pannen statistisch erfassen, die er selber bearbeitet hat. Es haben aber bekanntlich viele Hersteller ihr eigenes System bzw. andere Vertragspartner als den ADAC. Ebenso Versicherungen (Schutzbrief) und auch Privatpersonen.


    Weiter sagt die Pannenstatistik erst einmal nur aus, dass das Fahrzeug eine Panne hatte, aber eben nicht welche und was dazu geführt hat. Zwar wird aufgeführt, dass eindeutig selbst verschuldete Pannen wie Kraftstoffmangel nicht in die Statistik einfließen, aber ob externe Faktoren Berücksichtigung fanden, wird nicht erläutert. War es eine Kleinigkeit die in 2 Minuten vor Ort behoben wurde und jemand mit technischem Verständnis auch hätte selber behebenkönnen, oder war es eine gravierende Panne, die ein Abschleppen und eine teure Reparatur notwendig machte? Oder war es evtl. nicht einmal eine Panne in dem Sinn, aber zur Sicherheit, um einen (größeren) Schaden zu verhindern, wurde das Fahrzeug abgeschleppt?


    Batterieproblrme sollen auf Platz 1 stehen. Was sagt das aber über das Fahrzeug und dessen Zuverlässigkeit aus? Leere Batterie ist häufig das Ergebnis von viel Kurzstreckenfahrten. Kann man das dem Auto anlasten? Außerdem ist eine Batterie immer noch ein Verschleißteil. Ich kann mir heute eine neue Batterie einbauen und morgen ioder übermorgen st diese leer. Aber nicht wegen eines Fahrzeugdefektes, sondern weil die Batterie einen Schaden hatte. Hatte sich die sterbende Batterie angekündigt und der Besitzer es nur ignoriert? Wäre es also bei früh-/rechtzeitiger Erneuerung der Batterie gar nicht zur Panne gekommen?


    Es gibt noch zig weitere Faktoren, aber ich denke mein Punkt ist klar geworden. Nur weil Fahrzeug A in der ADAC Pannenstatistik schlechter abschneidet als Fahrzeug B, ist es deshalb nicht zwangsläufig schlecht(er). Und umgekehrt.

    Fällt euch etwas auf? Scheinbar setzt man Zahlenwerk ein, wie man es gebrauchen kann?

    Dir ist schon bewusst, dass das keine Fortschreibung ist, sondern die jeweils im Referenzjahr erfassten Pannen der jeweiligen Zulassungsjahre!?! Und im Zeitraum der Pannenstatistik 2026 verzeichnete der CX-30 mit EZ 2020 eben mehr Pannen als noch im Zeitraum der Pannenstatistik 2025. Wenngleich die Pannenstatistik des ADAC genau das ist: Panne!

    Der Hauptgrund ist die Fahrzeug-Qualität: Honda hat exorbitant nachgelassen. Inzwischen sogar wieder als Rostlauben verschrien. Mein letzter Accord CW3 hatte mehr Pannen und Defekte, als alle anderen Hondas davor zusammen. Auch mein Jazz, der jetzt nach 17 Jahren dem CX-30 Platz macht, hatte diverse Probleme. Zwar nie eine Panne, aber etliches Nerviges und auf Dauer dennoch ins Geld gehend. So brauchte ich 3 Klimakondensatoren, und nachdem vor 5 Jahren der letzte erneut kaputt war, habe ich die Klima stilllegen lassen! Ebenfalls Rost ohne Ende, inkl. Schweller, die jetzt auch wieder fällig wären. Ich sage scherzhaft, der rostet an Stellen, da haben andere Autos keine Stellen. Und ich schrieb es schon im Bremsen-Thread: konstruktionsbedingt auch beim Jazz die hinteren Bremsscheiben ein Desaster, regelmäßig vor dem nächsten TÜV-Termin hieß es Scheiben und Beläge neu. Zum Glück kann ich sowas selber machen und das Material kostet(e) nicht ganz 100 €.


    Ferner sagt mir die Optik im Innenbereich bei den meisten aktuellen Modellen nicht zu. Ich habe keine Ahnung, wer bei Honda - und warum - das aktuelle Innendesign als toll, großartig und die Massen ansprechend beurteilt hat. Aber das ist es schließlich, was man permanent sieht, wenn man drin sitzt und fährt.


    - Technik und Verarbeitung: Bei unseren Hauptautos haben wir seit inzwischen Jahrzehnten Automatik. Jetzt beim Jazz-Nachfolger wollte ich auch Automatik haben. Bei Honda gibts aber nur dieses grausige CVT, mit dem ich mich absolut nicht anfreunden kann. Dazu - wie bei den meisten Herstellern - Downsizing-Rasenmähermotoren. Aus dem Grund vielen auch viele andere evtl. in Frage kommenden Fahrzeuge durchs Raster. Mit dem CX-30 vergleichbar ist der HR-V. Den haben - zwar Vorgängermodell, aber dennoch - meine Schwiegereltern, ich habe daher häufiger das zweifelhafte Vergnügen, darin mitzufahren. Innenraum lieblos, das grausige Gesäusel des CVT, alles klingt blechern und dumpf, billig halt. Materialanmut ein Fremdwort. Da hatte mein 1986er Prelude eine hochwertigere Verarbeitung...


    Im Prinzip war Mazda der einzige Hersteller, bei dem ich eine vernünftige Wandler-Automatik mit einem vernünftigen Motor zu einem attraktiven Preis bekommen konnte, das mich optisch wie technisch überzeugen konnte bzw. die wenigsten Kompromisse erforderte und bei dem ich in akzeptabler Entfernung Vertragshändler /-werkstätten habe.